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Mehrdimensionale EPR-Spektroskopie an proteingebundenen redoxaktiven paramagnetischen Zentren
Übersicht
Ziel dieses Teilprojektes ist es, die funktionelle Rolle von paramagnetischen Zentren bei
Elektronentransfer- (ET) und katalytischen Reaktionen in Proteinkomplexen (z.B. in der
Atmungskette, siehe Abbildung) zu untersuchen und zu beschreiben.
EPR-Spektroskopie ist
eine hervorragend geeignete Methode, um diese Zentren und ihre lokale Proteinumgebung zu
charakterisieren.
Die paramagnetischen Zentren können dabei EPR-spektroskopisch in drei Klassen unterteilt werden:
Folgende Projekte sollen in der neuen Periode mit Hilfe dieser Methoden
untersucht werden:
Geräte
In unserer Arbeitsgruppe stehen Puls- und
cw-EPR-Spektrometer bei 0,1 T (3 GHz, S-Band), 0,3 T (9 GHz, X-Band) und bei 6,4 T (180 GHz, G-Band) zur Verfügung.
Das gepulste S-Band- und das weltweit höchstfrequente gepulste G-Band-Spektrometer wurden in
der Arbeitsgruppe entwickelt. Cw- und Puls-ENDOR-Experimente können im X-Band durchgeführt
werden, PELDOR-Methoden wurden ebenfalls in der Arbeitsgruppe im S-Band und im X-Band
entwickelt und erprobt. Vor allem eine Kombination dieser spezialisierten EPR-Methoden mit
Informationen aus Röntgenstrukturdaten oder anderen spektroskopischen Techniken erlauben eine
detaillierte Beschreibung der paramagnetischen Zentren und ihrer Funktion. Ein Paradebeispiel
für solch eine synergetische und weitreichende Zusammenarbeit sind die Photosysteme I und II
sowie photosynthetische Reaktionszentren aus Bakterien.
Was ist EPR-Spektroskopie?
Eigene Arbeiten die im Zusammenhang mit Projekten des
Sonderforschungsbereiches stehen.
Folgende Seminare fanden in SS2002 statt. Das Programme
für WS2002/2003 folgt demnächst.
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